Feuerwehr Duhnen – Personensuche im Watt zwischen Duhnen und Döse

Am 28.07.2023 Tag war die Küste zwischen Döse und Duhnen ein belebter Ort für Touristen. Viele Menschen genossen den Strand und das Meer bei gutem Wetter. Doch plötzlich wurde die Idylle durch den dringenden Hinweis eines aufmerksamen Anrufers bei der Feuerwehr Duhnen unterbrochen, der angab, eine Person sei im Wattgebiet verschwunden.

Feuerwehr Duhnen - Personensuche im Watt zwischenDuhnen und Döse
Feuerwehr Duhnen – Personensuche im Watt zwischenDuhnen und Döse

Sofort reagierte die Rettungsleitstelle und entsandte alle verfügbaren Wasserrettungseinheiten, um der vermissten Person zu helfen. Denn es waren sogar Hilferufe von der Döser Küste aus zu hören. Die Einsatzkräfte eilten entschlossen zum Ort des Geschehens.

Die Wetterbedingungen waren zum Glück günstig, trotz der Dunkelheit war die Sicht gut und es wehte kaum Wind. Etwa zwei Stunden vor dem Alarm hatte die Ebbe eingesetzt, und das Wasser zog sich weit zurück. Obwohl ein Suchhubschrauber nicht zur Verfügung stand, konnte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihre Drohnen mit Wärmebildtechnik einsetzen, um nach der vermissten Person zu suchen. Zudem nutzten sie das Radargerät der Rettungsstation in Duhnen.

Unser Wattrettungsunimog der Feuerwehr Duhnen erhielt den Auftrag, etwa 500 Meter vom Strand entfernt in Richtung Osten bis zur Rettungsbake 1 vor dem Leitdamm zu fahren, um den Bereich seewärts abzusuchen. Hierbei kam der starke Suchscheinwerfer des Fahrzeugs zum Einsatz. Auf dieser Route konnte das Radargerät mehrfach ein sich bewegendes Objekt orten. Auch der Unimog der DLRG, aus Richtung Döse kommend, war bereits vor Ort.

Währenddessen lokalisierte eine der Suchdrohnen der DLRG die vermisste Person etwa einen Kilometer vor dem Stadion am Meer. Sie blieb in sicherer Entfernung und hielt sie im Blick, bis weitere Hilfe eintreffen konnte.

Glücklicherweise konnten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr die gesuchte Person schließlich finden und sicher zum Sammelpunkt in Duhnen bringen. Dort wurde sie den bereitstehenden Rettungskräften übergeben, die sich um sie kümmerten.

Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr, wie essenziell moderne Technologie und gut koordinierte Rettungsmaßnahmen bei der Suche nach vermissten Personen sind. Natürlich erfordern diese Ressourcen Investitionen in Beschaffung und Wartung, doch das positive Ergebnis spricht für sich.

Es ist beruhigend zu wissen, dass es so engagierte und fähige Rettungsteams gibt, die in Notfällen schnell handeln und effektiv zusammenarbeiten, um Menschen in Gefahr zu retten. Sie stehen Tag und Nacht bereit, um ihre Mitmenschen zu schützen und ihnen beizustehen, und verdienen unseren größten Respekt und Dank.

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