Elbfähre Greenferry Cuxhaven-Brunsbüttel ist pleite

Die Greenferry, die neue Elbfähre mit der Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel, hat Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsführer der Elbfähre, Herr Heinrich Ahlers, gab dies bekannt und nannte die Coronakrise als Grund. Leider hat es von Stadt und Land keine erwarteten Hilfen gegeben.

Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel ist pleite und meldet Insolvenz an

Elbfähre Greenferry 1
Elbfähre Greenferry 1

Die Greenferry wurde erst vor einem Jahr in Betrieb genommen und sollte die Elbüberquerung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel erleichtern. Das Unternehmen hatte große Pläne, um den Tourismus in der Region anzukurbeln und den Transport von Gütern zu erleichtern. Es bot eine umweltfreundliche Alternative zum Straßenverkehr und war bei den Einheimischen sowie bei Touristen gleichermaßen beliebt.

Allerdings hat die Coronakrise dem Unternehmen einen harten Schlag versetzt. Die Reisebeschränkungen und der Rückgang des Tourismus haben zu einem erheblichen Einbruch der Nachfrage geführt. Dies hat die Greenferry gezwungen, ihre Dienste zu reduzieren und die Kosten zu senken, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Trotz aller Bemühungen war es dem Unternehmen jedoch nicht möglich, die Krise zu überwinden.

Herr Ahlers bedauert die Insolvenz zutiefst und bedankt sich bei allen Kunden, Partnern und Mitarbeitern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Er betont, dass die Greenferry ein wichtiges Projekt für die Region war und bedauert, dass die Coronakrise den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hat.

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Keine Hilfe von Stadt und Land

Leider war die Hilfe der Stadt und des Landes nicht ausreichend, um das Unternehmen zu retten. Herr Ahlers hofft jedoch, dass die Greenferry dennoch einen positiven Einfluss auf die Region hatte und dass sie in Zukunft in irgendeiner Form wiederkommen wird. Er bedankt sich erneut bei allen, die an der Greenferry beteiligt waren und hofft, dass die Region weiterhin von umweltfreundlichen Transportoptionen und einem starken Tourismussektor profitieren wird.

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